Autoren-Gedöns

Entschuldigung, es tut mir leid!

Ich habe mich jetzt lang davor gedrückt, diesen Text zu schreiben. Habe gehofft, es nicht tun zu müssen. Leider hat sich nun herausgestellt, dass ich nicht darum herumkommen werde.

Seit 2018 veröffentliche ich meine Taschenbücher nicht mehr im sogenannten »Print on Demand«-Verfahren, sondern im Auflagendruck. Das hat es mir ermöglicht, euch die Bücher zu einem günstigeren Preis anzubieten, worauf ich immer sehr stolz war. Denn seien wir ehrlich: Taschenbücher sind ganz schön teuer.
Doch leider läuft im Leben nicht immer alles rund und aufgrund von Differenzen mit dem Dienstleister, der meine Bücher in den Handel gebracht hat, sehe ich mich nun gezwungen, künftige Bücher wieder im teureren »Print on Demand« herauszubringen.
Ich weiß gar nicht, wie ich mich angemessen dafür entschuldigen kann, denn am Ende seid ihr die Leidtragenden. Geschätzt reden wir dabei von 2-4€ Mehrkosten je Buch, das hängt immer auch ein wenig vom Umfang ab.
Leider habe ich bisher noch keine Alternative zum bisherigen Dienstleister gefunden. Ich werde jedoch weitersuchen und hoffe, bald eine Möglichkeit gefunden zu haben, euch die Bücher wieder zu einem Preis anbieten zu können, der in einem für mich vertretbaren Rahmen liegt.
Im Moment bleibt mir jedoch nur eines zu sagen:
Entschuldigung! Es tut mir leid.

Ich hoffe, dass ich solche Zeilen nie wieder schreiben muss.

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Männer schreiben mit dem Schwanz

… und Frauen mit der Pussy.

Ja ja, ich weiß, schon wieder so ne verdammte Clickbait-Headline. Aber wirklich, im Moment kann ich gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte. Der Grund?

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Sei mutig …

… dann wirst du keinen Mut mehr brauchen.

Gestern habe ich mich mit einer Leserin, Buchgruppen-Administratorin u.a.m. unterhalten. Wir beide lieben Dark Romance. Aber wir sind beide auch sehr kritisch. Im Verlauf des Gesprächs habe ich etwas gesagt, worüber ich anschließend erstmal selbst nachdenken musste. Continue reading →

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Das toxische »Toxisch«

Gestern ist ein Blogbeitrag einer Lektorin online gegangen, der mir nun wiederholt auf die Timeline gespült wurde. Und nachdem ich ihn gelesen habe, möchte ich mir auch nicht vorenthalten, dazu eine Meinung zu haben. Continue reading →

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Kassensturz

Gestern war ein seltsamer Tag. Ja, wie üblich habe ich es mal wieder nicht geschafft, die Veröffentlichung eines Buches richtig zu bewerben, das liegt mir einfach nicht. Aber vielleicht versteht ihr das, wenn ich euch erkläre, wie es dabei bei mir aussieht. Das Buch ist zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bereits seit mehreren Wochen fertig und ich stecke tatsächlich schon wieder im nächsten Projekt. Meist in einem anderen Buch. Deswegen ist das Buch, das dann erscheint, für mich schon ganz weit weg. Continue reading →

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Du hast abgesagt

Immer diese Clickbait-Headlines. Schrecklich. Aber leider konnte ich auch keinen Titel finden, der es besser auf den Punkt bringt als jener Satz, den ich in letzter Zeit viel zu oft lesen muss: »Du hast abgesagt.«

Gemeint sind damit die vielen Seiten- und Gruppeneinladungen auf Facebook, die uns alle immer wieder ereilen. In der Mehrheit von anderen Autoren. Mittlerweile verbringe ich pro Woche 1 bis 2 Stunden damit, diese Einladungen abzusagen, damit sie nicht in unregelmäßigen Abständen wieder aufploppen. Continue reading →

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Von Buchmessen, Autoren, Bloggern und einem Traum

Ich weiß ja nicht, wie es für Leser ist, wenn sie eine Buchmesse besuchen. Ich gebe zu, als Leser nie auf einer Buchmesse gewesen zu sein. Immer nur als Autor. Und für uns Autoren – egal, ob mit eigenem Stand oder ohne – ist ein Messebesuch irgendwas zwischen Klassenfahrt und Freigang aus der Klapse. Man muss sich das ja mal vorstellen: Da hockt man aufgrund der Natur seines Jobs ja eigentlich den ganzen Tag nur zuhause rum. Man hat keine Kollegen, keinen Chef, nur diese kleine dämliche Muse, die einem mal mehr mal weniger schräge Ideen ins Ohr zwitschert und einen Haufen Katzenvideos, mit denen man glaubt, die Muse übertönen zu können. (Klappt übrigens nie, man gibt die Hoffnung dennoch nicht auf.) Continue reading →

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Romance in a nutshell – kein Interview

Vor geraumer Weile habe ich bereits einen ziemlich langen Beitrag zum Thema »This is (not) a Romance« geschrieben. Und irgendwie geht es darum heute auch wieder, nachdem ein Interview mit mir durch Ruprecht Frieling online gegangen ist, von dem ich wusste, dass es zu genau dem führt, was nun auch geschehen ist: eine Schlammschlacht (die zugegeben allerdings schlimmer hätte ausfallen können), in der mal wieder deutlich wurde, dass zwar viele eine Meinung, aber wenige dann doch wirklich Ahnung haben. Continue reading →

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No Marketing

Ein provokanter Titel, oder?

Ich mache kein Marketing. Ich mache keine Gewinnspiele. Ich habe auch keine »Stamm-Blogger« oder bemühe mich darum, welche zu bekommen. Ich renne keinen Rezensionen hinterher und ich schalte keine Werbung. Keine Sponsored Ads. Keine 99 Cent. Kein Ich-poste-in-Gruppen-meine-Werbung-bis-FB-mich-sperrt-Aktionen. Continue reading →

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Morbus Indie

Ich gebe zu, ich bin verwirrt.
Von meinesgleichen. Also dem gemeinen Indie-Autor, wie er in der freien Wildbahn so anzutreffen ist. Meinetwegen auch Verlags-Autor. Die sind da mit Sicherheit auch zwischen.

Warum? Continue reading →

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