Über das Schreiben

Von Buchmessen, Autoren, Bloggern und einem Traum

Ich weiß ja nicht, wie es für Leser ist, wenn sie eine Buchmesse besuchen. Ich gebe zu, als Leser nie auf einer Buchmesse gewesen zu sein. Immer nur als Autor. Und für uns Autoren – egal, ob mit eigenem Stand oder ohne – ist ein Messebesuch irgendwas zwischen Klassenfahrt und Freigang aus der Klapse. Man muss sich das ja mal vorstellen: Da hockt man aufgrund der Natur seines Jobs ja eigentlich den ganzen Tag nur zuhause rum. Man hat keine Kollegen, keinen Chef, nur diese kleine dämliche Muse, die einem mal mehr mal weniger schräge Ideen ins Ohr zwitschert und einen Haufen Katzenvideos, mit denen man glaubt, die Muse übertönen zu können. (Klappt übrigens nie, man gibt die Hoffnung dennoch nicht auf.) Continue reading →

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No Marketing

Ein provokanter Titel, oder?

Ich mache kein Marketing. Ich mache keine Gewinnspiele. Ich habe auch keine »Stamm-Blogger« oder bemühe mich darum, welche zu bekommen. Ich renne keinen Rezensionen hinterher und ich schalte keine Werbung. Keine Sponsored Ads. Keine 99 Cent. Kein Ich-poste-in-Gruppen-meine-Werbung-bis-FB-mich-sperrt-Aktionen. Continue reading →

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Morbus Indie

Ich gebe zu, ich bin verwirrt.
Von meinesgleichen. Also dem gemeinen Indie-Autor, wie er in der freien Wildbahn so anzutreffen ist. Meinetwegen auch Verlags-Autor. Die sind da mit Sicherheit auch zwischen.

Warum? Continue reading →

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#copypastecris oder: Warum jeder Autor betroffen ist

Stellen Sie sich vor, da ist ein Mensch, der mit geringem Aufwand möglichst viel und schnell Geld verdienen möchte. Er stöbert ein bisschen im Netz und stolpert über den Begriff »Kindle Business«. Er liest sich in das Thema ein, guckt ein paar Videos auf Youtube, kauft eventuell sogar einen »Workshop« von einem dieser Vertreter und entwickelt damit eine Strategie. Continue reading →

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Dunkel war’s …

Ehrlich, es gibt ja Themen, bei denen ich mich jedesmal fühle wie ein Hund Pawlows. Und das Glöckchen hat geklingelt. Laut.

Eine Freundin und Kollegin hat mich auf einen Beitrag in einer deutschen Autoren-Gruppe aufmerksam gemacht, in dem die Frage gestellt wurde, was »Dark Romance« eigentlich sei.  Continue reading →

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Die zwei R – Ratio und Romance

In Germany we don’t say »Merry Christmas«. We say »Wenn’s dir nicht gefällt, kannst du es ja umtauschen. Ich hab den Kassenbon noch.« And I think that’s beautiful.

In Germany we don’t say »I love you«. We say »Natürlich helfe ich dir bei deinem Umzug am Sonntag. Obwohl wir beide über dreißig sind und es Unternehmen dafür gibt.« And I think that’s beautiful.

In Germany we dont’t say »Will you merry me?«. We say »Dann wird es mit der Steuer leichter und mit den Kindern bei der Einschulung und auf Elternabenden und wenn wir mal alt sind.« And I think that’s beautiful.

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Von 99ern, Kapitalismus, einem Huhn und einem Ei

Turnusmäßig tauchen ja stets die gleichen Fragen in den illustren Kreisen der Selfpublishing-Autoren auf. Und turnusmäßig entbrennen die stets gleichen Diskussionen darunter. Ein wenig mutet das ja schon an, als hätte Pawlow das Glöckchen geläutet.

Eine davon ist die Frage nach den von mir so genannten »99ern«. Continue reading →

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Ich will, aber …

»Ich bin auf der Suche nach einem professionellen Cover. Aber 50€ finde ich ganz schön viel.«
»Meine Bilder kommen von pixabay und anderen Gratisplattformen.«
»Lektorat würde ich ja bezahlen. Aber ich würde nie mehr als 2€/Normseite dafür ausgeben.«
»Kann mir jemand sagen, wie ich kostenlos Werbung machen kann?«

Ich glaube, diese und ähnliche Sätze hat jeder von uns schon mal gehört oder gelesen. Ich gebe zu, dass mir dabei mittlerweile Augen und Ohren bluten. Sie fragen sich gerade warum? Continue reading →

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Mafia Romance – oder: nicht jedes Alpha hat ein Omega

Ja ja, ich schon wieder. Ich verspreche, ich zahle für diesen Beitrag auch brav in die Klugscheißerkasse.
Aber es ist ja auch nix Neues, dass ich nicht die Klappe halten kann, wenn mir zu viel Vorurteilsdenken, aka Klischeedenken, vor die Füße fällt.

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This is (not) a Romance

Ich gebe zu, ich habe Magenschmerzen. Jedes Mal, wenn ich sehe, wie inflationär mit dem Begriff »Romance« umgegangen wird. Klar, Romance-Bashing gehört quasi zum guten Ton. Aber wenn ich ehrlich sein soll: Das beste Bashing bringen da immer noch die Autoren selbst. Denn die wissen zumindest, worum es bei »Romance« eigentlich geht. Meistens zumindest.

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