Autoren-Gedöns

Die zwei R – Ratio und Romance

In Germany we don’t say »Merry Christmas«. We say »Wenn’s dir nicht gefällt, kannst du es ja umtauschen. Ich hab den Kassenbon noch.« And I think that’s beautiful.

In Germany we don’t say »I love you«. We say »Natürlich helfe ich dir bei deinem Umzug am Sonntag. Obwohl wir beide über dreißig sind und es Unternehmen dafür gibt.« And I think that’s beautiful.

In Germany we dont’t say »Will you merry me?«. We say »Dann wird es mit der Steuer leichter und mit den Kindern bei der Einschulung und auf Elternabenden und wenn wir mal alt sind.« And I think that’s beautiful.

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Von 99ern, Kapitalismus, einem Huhn und einem Ei

Turnusmäßig tauchen ja stets die gleichen Fragen in den illustren Kreisen der Selfpublishing-Autoren auf. Und turnusmäßig entbrennen die stets gleichen Diskussionen darunter. Ein wenig mutet das ja schon an, als hätte Pawlow das Glöckchen geläutet.

Eine davon ist die Frage nach den von mir so genannten »99ern«. Continue reading →

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Ich will, aber …

»Ich bin auf der Suche nach einem professionellen Cover. Aber 50€ finde ich ganz schön viel.«
»Meine Bilder kommen von pixabay und anderen Gratisplattformen.«
»Lektorat würde ich ja bezahlen. Aber ich würde nie mehr als 2€/Normseite dafür ausgeben.«
»Kann mir jemand sagen, wie ich kostenlos Werbung machen kann?«

Ich glaube, diese und ähnliche Sätze hat jeder von uns schon mal gehört oder gelesen. Ich gebe zu, dass mir dabei mittlerweile Augen und Ohren bluten. Sie fragen sich gerade warum? Continue reading →

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Mafia Romance – oder: nicht jedes Alpha hat ein Omega

Ja ja, ich schon wieder. Ich verspreche, ich zahle für diesen Beitrag auch brav in die Klugscheißerkasse.
Aber es ist ja auch nix Neues, dass ich nicht die Klappe halten kann, wenn mir zu viel Vorurteilsdenken, aka Klischeedenken, vor die Füße fällt.

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This is (not) a Romance

Ich gebe zu, ich habe Magenschmerzen. Jedes Mal, wenn ich sehe, wie inflationär mit dem Begriff »Romance« umgegangen wird. Klar, Romance-Bashing gehört quasi zum guten Ton. Aber wenn ich ehrlich sein soll: Das beste Bashing bringen da immer noch die Autoren selbst. Denn die wissen zumindest, worum es bei »Romance« eigentlich geht. Meistens zumindest.

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Indie oder Verlag – Ochsenweg vs. Knochenjob

Wenn man Autor ist und sich in den entsprechenden Foren und Gruppen herumtreibt, taucht immer wieder die Frage danach auf, welcher Weg zu bevorzugen sei: Sollte man versuchen, bei einem Verlag unterzukommen oder ist der Weg ins Selfpublishing vorzuziehen?

Die Wahrheit ist: Es gibt keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage. Die Antwort kann – je nachdem, was Sie selbst können und/oder wollen – vollkommen unterschiedlich ausfallen. Aber fangen wir von vorne an.

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Über die Must-Haves des Schreibens

Der Blog Indie Authors & Book Blogs hat heute auf seiner Facebook-Seite etwas geteilt, das mir aus der Seele gesprochen hat. Etwas, das ich zum Anlass genommen habe, es in einer kleinen, aber sehr tollen Gemeinschaft von Romance-Autoren (aktuell ausschließlich Autorinnen) zu teilen und mit meinen eigenen Worten zu versehen. Etwas, von dem ich hoffe, dass es gerade Neu-Autoren erreicht. Ich weiß, wie es ist, wenn man am Anfang steht. So weit weg bin ich davon nämlich auch noch nicht. Und ich möchte hiermit all jenen Mut machen, die sich von dem beharrlich wiederholten «Du brauchst einen Lektor!«, »Du brauchst einen professionellen Coverdesigner!«, »Du brauchst … (an dieser Stelle bitte beliebiges Must-Have einfügen)!« verunsichern lassen.

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Die Liebe …

erträgt alles, glaubt alles, hofft alles, hält allem stand.
(Nach: 1. Kor. 13)

Wenn man Bücher schreibt, liest man selbstredend auch über das Schreiben an sich. Kein Autor ist eine Insel und schüttelt sich die Dinge aus dem Ärmel. Auch wir lesen. Romane, Sachbücher, Blogs, Artikel, Zeitschriften … eben alles, was man lesen kann. Und natürlich mache das auch ich. Normalerweise gehöre ich zu den schweigenden Lesern. Insbesondere bei Diskussionen oder Beiträgen von Autoren und/oder über das Schreiben. Aber was soll ich sagen? Sag niemals nie. Jetzt ist es soweit: Ich habe das dringende Bedürfnis, etwas zu einem Artikel zu sagen, den ich heute gelesen habe und der mir seitdem quer liegt aus gleich mehreren Gründen.

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